FJ-Linder zu Rauchverbot bis 18: Weniger Verbote, mehr Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen

SPÖ ist gespalten: Man will mündigen Jugendlichen das Rauchen verbieten, gleichzeitig fordert ihre eigene rote Parteijugend das legale „Kiffen“

In der Diskussion rund um ein Rauchverbot bis zum 18. Lebensjahr ist laut dem Landesobmann der Freiheitlichen Jugend Roman Linder eines klar festzuhalten: „Wir von der Freiheitlichen Jugend sprechen uns eindeutig gegen eine weitere Verbotspolitik aus, wir fordern mehr Präventionsarbeit mit Kindern und Jugendlichen zum Thema Gesundheit. Diese Prävention hat sehr viel früher zu beginnen, denn die Jugend beginnt mit 12 bis 15 Jahren mit dem Rauchen. Ein Verbot erhöht nur den Reiz dann erst recht zur Zigarette zu greifen.“ Es passe nicht zusammen, dass Jugendliche auf der einen Seite mündig genug sein sollen mit 16 wählen und mit dem Führerschein beginnen zu dürfen. Auf der anderen Seite wolle man ihnen beim Thema Rauchen jegliche Mündigkeit absprechen. Es gehe um mehr Freiheit und weniger Regulierungen.

„Besonders die Kärntner SPÖ spricht bei diesem Thema mit gespaltener Zunge. Ihre eigene Jugendorganisation hat am letzten SPÖ-Landesparteitag in Klagenfurt einen Antrag für die Legalisierung von Cannabis eingebracht. Sie soll zuerst endlich in den eigenen Reihen für eine vernünftige Jugend- und Gesundheitspolitik sorgen, bevor sie mit weiteren Verboten von sich reden macht!“ so Roman Linder, der weiter ausführt, dass wenn der Staat ehrlich sein will, man das Rauchen doch gleich komplett verbieten solle. Aber auf die Steuermilliarden aus der Tabaksteuer wolle man ja natürlich nicht verzichten.

„Ein verpflichtendes Fach „Gesundheit und Bewegung“ für alle Pflichtschüler von der ersten bis zur neunten Schulstufe wäre die bessere Präventionsmaßnahme anstatt neuer Verbote. Hier könnten den Kindern und Jugendlichen in Theorie- und Praxisunterricht der bewusste Umgang mit dem eigenen Körper und eine gesunde Ernährung näher gebracht werden, sowie die Problematik von legalen wie auch illegalen Drogen behandelt werden“, so Landesobmann Roman Linder abschließend.

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