Grüne Verzweiflung: Wahlwerbung für Kinder

Politische Werbung für Kinder ist an Letztklassigkeit nicht zu überbieten - Sind Grüne schon so verzweifelt?

Seit einigen Tagen trudelt in vielen Kärntner Haushalten ein Erst- bzw. Jungwählerbrief ein. Allerdings nicht an alle ab den 16. Lebensjahr. Auch Dreizehn-, Vierzehn- sowie Fünfzehnjährige haben dieses Schreiben von Grün-Abgeordneten Matthias Köchl erhalten. "In den letzten Tagen wurden an uns immer mehr Beschwerden besorgter Eltern herangetragen. Auch die sozialen Medien werden mit kritischen bis wütenden Postings zu diesem Thema überschwemmt", so die Kärntner Jugendspitzenkandidatin für die Nationalratswahl und FJ-Generalsekretärin Nicole Di Bernardo verärgert.

Wenn nicht einmal mehr vor Kindern mit parteipolitischer Werbung Halt gemacht werde, so spreche dies Bände. "Ist man bei den Grünen wirklich schon so verzweifelt, dass man sogar nicht wahlberechtigte Kinder mit Parteiwerbung belästigt?", fragt Di Bernardo weiter.

Die Grünen und Matthias Köchl seien aufgerufen sich bei den betroffenen Jugendlichen zu entschuldigen, die Kosten für diese Steuergeldverschwendung offenzulegen und den entsprechenden Betrag an eine heimische Jugendhilfsorganisation zu spenden. "Der Gegenwert des hier verschwendeten Steuergeldes soll von den Grünen einer Kärntner Jugendhilfsorganisation, wie zum Beispiel der JUNO Klagenfurt und Villach, gespendet werden. Im Namen aller Betroffenen fordere ich eine öffentliche Entschuldigung der Grünen und von Matthias Köchl bei den Kindern und deren Eltern!", so die Freiheitliche Jugendpolitikerin abschließend.

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